Zahn­ärztliche Gemein­schafts­praxis

Cordula Deckers und Andreas Jänich

Ab 01.10.2022 OP-Maske NICHT mehr ausreichend!

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Die Regierung hat ein neues Infektionsschutzgesetz beschlossen: Ab dem 01.10.2022 gilt für alle Patientinnen und Patienten in Zahnarztpraxen die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Der normale Mund-Nasen-Schutz ("OP-Maske") reicht dann NICHT mehr aus. Ohne FFP2-Maske dürfen wir Ihnen leider keinen Zutritt zu den Praxisräumen gewähren. Denken Sie bitte rechtzeitig daran, sich eine FFP2-Maske zu besorgen, wir können Ihnen leider keine zur Verfügung stellen.

Offizielle Infos:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/ifsg/faq-ifsg.html

Die Maskenpflicht in unserer Praxis ist NICHT aufgehoben!

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Aus gegebenem Anlass: Die Maskenpflicht gilt in unserer Praxis weiter, unabhängig von Lockerungen in anderen Lebensbereichen. Neben unserem generellen Hausrecht verweisen wir diesbezüglich auf die Coronaschutzverordnung, die für Mitarbeiter und Patienten in Arztpraxen weiterhin das Tragen eines medizinischen MNS vorschreibt.

Sachstand: Impfungen durch Zahnarztpraxen

COVID-Vorschriften

Zur Zeit erhalten wir zahlreiche Anfragen, ob man sich bei uns impfen lassen kann. Hierzu gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Zunächst die gute: Durch eine Gesetzesänderung wird es Zahnärzten in der Zukunft erlaubt sein, gegen COVID-19 zu impfen. Die schlechte: Leider sind dafür noch dutzende bürokratische Hürden zu überwinden (so wird es beispielsweise Pflichtschulungen geben, deren Inhalte erst Ende des Jahres feststehen werden und die dementsprechend frühestens 2022 verschult werden können). Impfungen in Zahnarztpraxen werden daher frühestens 2022 möglich sein. Aktuell können wir leider noch NICHT gegen COVID-19 impfen. Wenden Sie sich dazu bitte an Ihren Hausarzt oder eine der vorhandenen Impfstellen. Infos der Stadt Essen hier: https://www.essen.de/leben/gesundheit/corona_virus/coronavirus_impfung.de.html

Infektions­schutz­gesetz durch Erlass des MAGS entschärft!

Das realitätsferne Infektionsschutzgesetz vom 24.11.2021 wurde durch einen Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) relativiert: Zwingend erforderliche Begleitpersonen, wie Eltern minderjähriger Kinder oder Betreuer behinderter Patienten dürfen nun auch wieder ohne Vorlage eines negativen Coronatests die Praxis betreten.

MAGS-Erlass

Neues Infektions­schutzgesetz

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Das neue Infektionsschutzgesetz schreibt vor, dass jeder, der nicht Patientin/Patient ist und die Praxis betritt (also alle Mitarbeiter(innen) und Begleitpersonen) unabhängig vom Impfstatus oder einer Immunisierung durch Genesung einen negativen Antigenschnelltest vorlegen muss, der höchstens 24 Stunden alt sein darf oder einen PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Das ganze nennt sich betont lässig "3G Plus".

Auch, wenn gemäß Hausordnung grundsätzlich keine Begleitpersonen mitkommen sollen, so ist dies doch regelmäßig notwendig.
Neben uns selbst werden unter dem neuen Gesetz ab sofort Eltern, Geschwister > 6 Jahren, Betreuer, Pfegekräfte und Dolmetscher leiden.

Wir können im erforderlichen Umfang KEINE TESTS IN DER PRAXIS anbieten. Menschen, die ZWINGEND Patient(inn)en begleiten müssen (z.B.Eltern kleiner Kinder) müssen sich also bitte VOR dem Besuch negativ testen, sofern Sie nicht selbst als Patient(in) im Rahmen eines Doppeltermins kommen. Allen anderen ist der Zutritt strengstens untersagt.

Hier der entsprechende Paragraph, der sich aber in diverse andere Vorschriften verzweigt, damit es für den Bürger nicht zu einfach wird.
https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__28b.html

Die Gültigkeit der Regelung ist geplant vom 24.11.21 - 19.03.22.
Vielleicht kippt der öffentliche Druck die Regel ja schon früher, aktuell gilt sie leider.

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